Kursanbieter für Weiterbildung und Fernstudium

Durch den Wandel in unserer Gesellschaft, der eine gute Ausbildung und lebenslanges Lernen erfordert, konnten Fernhochschulen in den letzten Jahren ein großes Wachstum verzeichnen. Ein Fernstudium wird immer beliebter und die entstandene Konkurrenz belebt das Geschäft. An dieser Stelle sollen die wichtigsten Institute der Branche vorgestellt werden. Es tummeln sich sehr viele Anbieter in Deutschland und dazu zählen unter anderem staatliche Universitäten und Fachhochschulen sowie private Einrichtungen. Die staatlichen Institutionen bieten das Fernstudium meist zusätzlich zum klassischen Studium an und können daher auf einen sehr großen Erfahrungsschatz im Bereich der Ausbildung zurückgreifen. Die privaten Einrichtungen werden wie Unternehmen geführt und sind im Allgemeinen sehr effizient. Da viele dieser Anbieter schon sehr lange am Markt operieren, haben sie ebenfalls viel Erfahrung ansammeln können. Von diesen Kenntnissen profitieren in erster Linie die Studenten.

Gerade viele Fachhochschulen haben diesen Sektor für sich entdeckt, da ihre Ausbildung sehr nah an der Praxis orientiert ist und ihre Lehrinhalte zu den am häufigsten angeforderten Optionen gehören. Insgesamt ist abzusehen, dass in Zukunft diese Form des Studiums immer beliebter werden wird und die Anbieter sich auf dieses Wachstum einstellen werden. Es wird immer wichtiger werden, sich neben dem Beruf weiterzubilden und eventuell neue Wege zu gehen.

1 Fernuniversität Hagen

Die Fernuniversität Hagen ist eine staatliche Einrichtung, die Fernstudiengänge anbietet und universitäre Weiterbildungen fördert. Man kann hier in verschiedenen Studienrichtungen vollwertige Hochschulabschlüsse erzielen und Bachelor-, Master- oder Diplomtitel erwerben. Zudem gibt es Spezialisierungsmöglichkeiten für Menschen, die sich innerhalb ihres Fachbereiches weiterbilden möchten.

Diese Universität wurde im Jahr 1974 vom Land Nordrhein-Westfalen gegründet und begann ihre Tätigkeit mit drei Fachbereichen. Im Jahr 1975 waren schon deutlich über 1000 Studenten eingeschrieben und seither wird diese Hochschule immer weiter ausgebaut. Heute existieren Fachbereiche für Recht, Wirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, Mathematik, Kulturwissenschaften und Sozialwissenschaften, in denen über 40 000 Studenten eingeschrieben sind. Außenstellen werden in ganz Deutschland betrieben und sind demnach von jedem beliebigen Ort aus schnell erreichbar. Auch einige Stellen im Ausland wurden eingerichtet. Damit ist es möglich, dass ein derartiges Studium auch im Ausland betrieben werden kann und die Studenten einen Teil ihrer Ausbildung in einem fremden Land fortführen können.

Bewerben können sich an dieser Universität alle, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Einen Numerus Clausus gibt es hier nicht, weshalb einer Einschreibung nicht viel im Wege steht. Auch begabte Schüler können sich hier bewerben und zu einem Studium zugelassen werden. Viele bekannte Persönlichkeiten haben an dieser Hochschule studiert. Zu ihnen zählen unter anderem Guido Westerwelle, der hier seinen Doktorgrad erwarb, und der Fußballer Christoph Metzelder, der Betriebswirtschaft studierte.

2 Fachhochschulen

Fachhochschulen sind anerkannte Bildungseinrichtungen, die sich in der akademischen Landschaft Deutschlands fest etabliert haben. Diese Art der Hochschule unterscheidet sich gegenüber den Universitäten darin, dass der Schwerpunkt der Ausbildung auf die Praxis gelegt wird, während Universitäten eher in der theoretisch-wissenschaftlichen Ausbildung angesiedelt sind. Mittlerweile werden an den Fachhochschulen seit der Jahrtausendwende auch zunehmend Bachelor- und Mastertitel verliehen, die in Zukunft den akademischen Grad des Diploms ablösen sollen. Diese Hochschuleinrichtungen entwickelten sich in den 1970er Jahren in Deutschland und wurden bis zur Jahrtausendwende stetig ausgebaut. Die Voraussetzung für das Studium an einer Fachhochschule ist die sogenannte Fachhochschulreife oder ein gleichwertiger Abschluss. Auch andere Länder in Europa haben mittlerweile das erfolgreiche Konzept der Fachhochschulen übernommen, die gerade in den Bereichen Wirtschaft und Technik überzeugen konnten.

Eine neuere Form der Fachhochschule ist die Fernfachhochschule, die es dem Studenten ermöglicht, seine Ausbildung als ein Fernstudium zu absolvieren. Diese Form des Studiums ist vollständig anerkannt und wir häufig zur Weiterbildung genutzt. Es gibt spezielle Fachhochschulen, die sich nur auf das Fernstudium spezialisiert haben. Zu ihnen zählen zum Beispiel die Europäische Fernhochschule Hamburg oder die Fernhochschule Göttingen. Daneben gibt es noch eine ganze Menge an klassischen Fachhochschulen, die ihr Angebot um Fernstudiengänge erweitert haben.

Das Studium an einer Fachhochschule bietet viele Vorteile und erlaubt es den Studenten sich effizient auf die spätere Anwendungen vorzubereiten. Dank der Nähe zur Praxis sind diese Formen des Lernens besonders für die Weiterbildung interessant.

3 AKAD-Privathochschulen

Die AKAD-Privathochschule ist eine private Bildungseinrichtung, die staatlich anerkannt ist und deren Abschlüsse anerkannt sind. Zweigstellen dieser Hochschulen sind an vielen verschiedenen Standorten zu finden, so zum Beispiel in Lahr, Leipzig, Pinneberg und Stuttgart. Weitere Studienzentren befinden sich in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Die Studiengänge werden hauptsächlich aus den Bereichen Wirtschaft und Technik angeboten. Darüber hinaus kann man auch Diplome in verschiedenen Sprachen erwerben und sich in vielen Bereichen weiterbilden. Als Abschlüsse können Bachelor- und Mastertitel erworben werden. Zurzeit sind an dieser Hochschule 8500 Studenten eingeschrieben, die von 300 Professoren und Dozenten betreut werden.

Die AKAD-Privathochschulen bieten in verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, eine akademische Ausbildung zu beginnen. Diese können mit Abitur oder ohne Hochschulreife absolviert werden. Allerdings bedarf es dazu einiger Voraussetzungen wie beispielsweise das Bestehen einer Hochschulaufnahmeprüfung. Diese Möglichkeit bietet sich am Studienort in Leipzig, doch ist dies an die Vorgaben gebunden, dass der zukünftige Student eine abgeschlossene Berufsausbildung und drei Jahre Berufspraxis haben muss. In Stuttgart ist es möglich ein Fernstudium zu beginnen, wenn man vier Jahre Berufserfahrung und einen Meistertitel erworben hat.

Eine andere Besonderheit bietet das Fernstudium während der Elternzeit. Dank der freien Zeiteinteilung und dem Lernen von zu Hause aus hat man genug Zeit für die eigene Familie und kann sich dennoch fortbilden. Seminare, die an bestimmten Orten stattfinden, lassen sich im Voraus planen und können zu unterschiedlichen Terminen besucht werden. Zudem wird man durch Servicemitarbeiter betreut, mit denen man gemeinsam jedes Problem lösen kann.

Weitere Anbieter für Weiterbildungskurse und Weiterbildungsmaßnahmen

Vorstellung von Fernschulen